Posts Tagged ‘Absurd’

Erfolg im Leben

Tuesday, February 9th, 2010

Es kann so einfach sein.. Werbung von Morgen.

Erfolg im Leben

Aufgenommen: Bf Hamburg Altona (neben Mc Donalds) – “Werbekasten”


Update via @MrRaffnix – so macht man’s richtig:

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Blobfisch und Nacktmull

Thursday, October 23rd, 2008




Man glaubt es kaum, was für sinnfreie Debatten es im Netz gibt. Erstaunlich daran, dass die abstoßendsten davon wohlmöglich produktiv für den Biologie unterricht zu nutzen sind.
Mein Favorit der Debatten um Blobfisch vs. Nacktmull jedenfalls ist der Blobfisch :)

Blobfisch
BlobfischBlobfisch

Nacktmull
NacktmullHeterocephalus glaber

Anekdoten zur Menschlichkeit

Friday, February 1st, 2008

Steht man am Meer, schaut auf die seichten Wogen, so sieht man weit draußen wie sich bei klarem Himmel der Horizont mit der See verbindet. Hier draußen wollte ich sein um ein wenig zu mir selbst zu finden, Vergangenes von außen zu betrachten und zu begreifen was die Zukunft bringen kann.
Durch diesen Wunsch sitze ich nun in Bremerhaven mit Blick auf die Geste, die als einziger Vertreter durch ihr ebben und fluten auf die Nähe zum großen Wasser weist. Romantik ist hier höchstens mit viel Fantasie und Glauben zu erkennen. Die ersten drei Monate meiner Grundausbildung, so bin ich mir mittlerweile recht sicher, wird der militärische Drill in grünem Anzug “Sprechender Baum” das Maß der Dinge sein und mich jeden Morgen um null-fünfhundert aus den Träumen reißen. Schade eigentlich. Und wieder nicht – denn im Prinzip, so glaube ich, ist diese Erfahrung eine wichtige, eine lehrreiche. Denn was es eigentlich ist, das man – oder eben ich – am Leben so lebenswert findet, kann man hier besser begreifen. Insbesondere die Frage, wieso ich mich hier oft nicht als Mensch fühle und andere hingegen in dieser Zucht ihr Wesen finden ist eine spannende. Ganz außer jeder Frage steht, dass ich das heiße Gefühl der Liebe, Nähe und Zärtlichkeit nur schwerlich missen kann und es mich zu mancher ungewollten Gefühlsbrandung bringt, mich einmal mehr so einsam wieder zu finden. Wie dem auch sei, versuche ich diese Welle zu nutzen, Gefühle zu analysieren und mit den Umständen zu verbinden.
Dieses Gefühl, nicht Mensch zu sein, ist hier besonders. Denn ich gehe davon aus, dass diese tiefe Leere durch den Mangel an freien Entfaltungsmöglichkeiten verursacht wird, dass die Individualität so sehr eingeschränkt ist, dass ich mich manchen Marsch in einem großen Haufen stinkendem Fleisch wieder finde. Dass Gespräche einen ungemeinen Wert haben, wird einem auch erst dann klar, wenn man sie nicht mehr hat, wenn ein Wortwechsel eine solch unangenehme Monotonie entwickelt, dass man sich schämt den Mund zu öffnen irgendwelche animalischen Tonfetzen von sich zu geben: Auswendig gelernte Sätze für jede mögliche Situation sind die einzigen Antworten auf das stumpfe Bellen des Vorgesetzten.
Ich für meinen Teil freue mich, wenn auch nicht übermässig, auf das Ende dieser drei Monate, darauf dass ich die grüne Uniform in eine blaue tauschen kann. Nur dass es eine Uniform ist macht es ein wenig zwiespältig.
Der Mensch aber, den diese Stumpfe Abschottung von der größeren Gesellschaft so befriedigt, dass er in diesem Spielhaus der geraden Linien aufblüht, muss ein anderes Verständnis von Menschlichkeit haben als ich. Und jene gibt es. Nicht zu knapp.

Diese Gefühle erinnern mich sehr an meine Gedanken zur Gesellschaft aus dem Winter letzen Jahres:
Fisch