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	<title>Wanderwort &#187; Menschen</title>
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	<description>Interkulturelle Wortkolletionen in Ruby, PHP, XHTML, CSS nah am Strom der Gesellschaft</description>
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		<title>Brief an einen Freund</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedachtes]]></category>
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		<description><![CDATA[Um herauszufinden, was du willst, musst du bewusster leben &#8211; nicht danach suchen. Denn erst Erlebtes lässt sich reflektieren. Leben ist permanent in Bewegung zu bleiben. Studien haben ergeben, dass sportliche Menschen, denen man mehrere Wochen lang Faulenzen verordnet hat, schon nach kürzester Zeit schwere physische Mängelerscheinungen aufwiesen. Ich bin mir trotz fehlenden Studien sicher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um herauszufinden, was du willst, musst du bewusster leben &#8211; nicht danach suchen. Denn erst Erlebtes lässt sich reflektieren. Leben ist permanent in Bewegung zu bleiben.<br />
Studien haben ergeben, dass sportliche Menschen, denen man mehrere Wochen lang Faulenzen verordnet hat, schon nach kürzester Zeit schwere physische Mängelerscheinungen aufwiesen. Ich bin mir trotz fehlenden Studien sicher, dass genau dies auch mit deiner Psyche passiert wenn du deinen Geist zu Bette trägst. Am leichtesten passiert dies, wenn du dich auf erreichtem ausruhst. Was dein Körper dir mit schwammigen Polstern verbucht, endet für dein Wesen in einer erträglichen, unbewussten Einfalt. Die Seligkeit scheint omnipräsent &#8211; ist aber zerbrechlich wie Porzellan. Es ist einfacher.</p>
<p>Reflektierst du diese Hypothese auf deine Beziehungen, wirst du ganz ähnliche Zusammenhänge erkennen. Insbesondere partnerschaftliche Beziehungen können unter der enormen Last der Unbedarftheit bersten. Die Schlichtheit einer Beziehung ist bester Nährboden für Glückseligkeit. Wenn sich Lebensbedingungen und Beziehungen ändern kann es aber sein, dass dieser Boden nicht mehr trägt. Was man also bis hierher aufgebaut hat, kann sich geradewegs entrüsten. Du bist entmutigt und enttäuscht von dir selbst. An dieser Stelle bist du gerade. Du musst nun beantworten ob du dir zutraust mit den gleichen Steinen, mit der Annahme die Architektur besser zu verstehen, das Fundament neu zu verlegen. Wenn, denke daran, dass du entweder die Ruinen des alten Baus &#8211; so weit möglich &#8211; wegräumst oder ein, in seiner Stabilität gefährdetes, Neues darauf setzt. Oder du sogar neue Gründe erforscht und auf neuem Raum mit neuem Material baust.<br />
In jedem Fall ist es maßgebend, dass du die ständige Anpassung und Auseinandersetzung wahrst. Lass dies dein oberster Grundsatz sein.</p>
<p>Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen. Viel Erfolg und Glück!</p>
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		<title>Freaky exaggerated Alvaro</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 17:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Verrückt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade rausgefunden, dass mein liebster Kumpel Alvaro sein Fotographie-Portfolio gelaunched hat. Ich find&#8217;s überzeugend und dem Motte definitiv entsprechend. Ganz großen Respekt hab ich da &#8211; glaube kaum, dass ich das so atemberaubend hätte hinbekommen können. Ein Besuch auf http://www.gauterin.net lohnt sich also alle mal. Ich hoffe es gibt demnächst mehr! (vielleicht auch ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade rausgefunden, dass mein liebster Kumpel <a href="http://www.gauterin.net">Alvaro</a> sein Fotographie-Portfolio gelaunched hat. Ich find&#8217;s überzeugend und dem Motte definitiv entsprechend. Ganz großen Respekt hab ich da &#8211; glaube kaum, dass ich das so atemberaubend hätte hinbekommen können.</p>
<a href="http://www.gauterin.net"><img alt="Freaky exaggerated" src="http://www.uni-koblenz.de/~alvaro/images/14.jpg" title="Freaky exaggerated" width="649" height="500" /></a>
<p>Ein Besuch auf <a href="http://www.gauterin.net">http://www.gauterin.net</a> lohnt sich also alle mal. Ich hoffe es gibt demnächst mehr! (vielleicht auch ein paar der Aktbilder?)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anekdoten zur Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 20:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Absurd]]></category>
		<category><![CDATA[Marine]]></category>
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		<description><![CDATA[Steht man am Meer, schaut auf die seichten Wogen, so sieht man weit draußen wie sich bei klarem Himmel der Horizont mit der See verbindet. Hier draußen wollte ich sein um ein wenig zu mir selbst zu finden, Vergangenes von außen zu betrachten und zu begreifen was die Zukunft bringen kann. Durch diesen Wunsch sitze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steht man am Meer, schaut auf die seichten Wogen, so sieht man weit draußen wie sich bei klarem Himmel der Horizont mit der See verbindet. Hier draußen wollte ich sein um ein wenig zu mir selbst zu finden, Vergangenes von außen zu betrachten und zu begreifen was die Zukunft bringen kann.<br />
Durch diesen Wunsch sitze ich nun in Bremerhaven mit Blick auf die Geste, die als einziger Vertreter durch ihr ebben und fluten auf die Nähe zum großen Wasser weist. Romantik ist hier höchstens mit viel Fantasie und Glauben zu erkennen. Die ersten drei Monate meiner Grundausbildung, so bin ich mir mittlerweile recht sicher, wird der militärische Drill in grünem Anzug &#8220;Sprechender Baum&#8221; das Maß der Dinge sein und mich jeden Morgen um null-fünfhundert aus den Träumen reißen. Schade eigentlich. Und wieder nicht &#8211; denn im Prinzip, so glaube ich, ist diese Erfahrung eine wichtige, eine lehrreiche. Denn was es eigentlich ist, das man &#8211; oder eben ich &#8211; am Leben so lebenswert findet, kann man hier besser begreifen. Insbesondere die Frage, wieso ich mich hier oft nicht als Mensch fühle und andere hingegen in dieser Zucht ihr Wesen finden ist eine spannende. Ganz außer jeder Frage steht, dass ich das heiße Gefühl der Liebe, Nähe und Zärtlichkeit nur schwerlich missen kann und es mich zu mancher ungewollten Gefühlsbrandung bringt, mich einmal mehr so einsam wieder zu finden. Wie dem auch sei, versuche ich diese Welle zu nutzen, Gefühle zu analysieren und mit den Umständen zu verbinden.<br />
Dieses Gefühl, nicht Mensch zu sein, ist hier besonders. Denn ich gehe davon aus, dass diese tiefe Leere durch den Mangel an freien Entfaltungsmöglichkeiten verursacht wird, dass die Individualität so sehr eingeschränkt ist, dass ich mich manchen Marsch in einem großen Haufen stinkendem Fleisch wieder finde. Dass Gespräche einen ungemeinen Wert haben, wird einem auch erst dann klar, wenn man sie nicht mehr hat, wenn ein Wortwechsel eine solch unangenehme Monotonie entwickelt, dass man sich schämt den Mund zu öffnen irgendwelche animalischen Tonfetzen von sich zu geben: Auswendig gelernte Sätze für jede mögliche Situation sind die einzigen Antworten auf das stumpfe Bellen des Vorgesetzten.<br />
Ich für meinen Teil freue mich, wenn auch nicht übermässig, auf das Ende dieser drei Monate, darauf dass ich die grüne Uniform in eine blaue tauschen kann. Nur dass es eine Uniform ist macht es ein wenig zwiespältig.<br />
Der Mensch aber, den diese Stumpfe Abschottung von der größeren Gesellschaft so befriedigt, dass er in diesem Spielhaus der geraden Linien aufblüht, muss ein anderes Verständnis von Menschlichkeit haben als ich. Und jene gibt es. Nicht zu knapp.</p>
<p>Diese Gefühle erinnern mich sehr an meine Gedanken zur Gesellschaft aus dem Winter letzen Jahres:<br />
&#8220;<a href="http://wanderwort.de/2006/12/06/fisch/">Fisch</a>&#8220;</p>
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		<title>Fisch</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 20:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Fisch. Endlose, erbärmlich intensiv fischige Stände, voll gefüllt mit stinkendem, verwest anmutendem Fisch. Sinneswahrnehmungen wie bei schmutzigem Sex, der einem den Darm hinaufkriecht. Der Blick durch die Gassen, der kalte Schauer, der die Haut hinaufzieht, der frostige Wind, der in jede Ritze des Leibes zieht und von innen heraus jeden plausiblen Gedanken elendig isoliert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fisch. Endlose, erbärmlich intensiv fischige Stände, voll gefüllt mit stinkendem, verwest anmutendem Fisch. Sinneswahrnehmungen wie bei schmutzigem Sex, der einem den Darm hinaufkriecht. Der Blick durch die Gassen, der kalte Schauer, der die Haut hinaufzieht, der frostige Wind, der in jede Ritze des Leibes zieht und von innen heraus jeden plausiblen Gedanken elendig isoliert und vernichtet.<br />
Fisch. Schmutziger Fisch. Dreckiger Fisch, eine dreckig fickende Gesellschaft.<br />
Gereizt den einsamen Anblick einer bebenden, stinkenden Masse zu entfachen. Ein Streichholz in das leere Getümmel zu werfen und den stinkenden, verzweifelten Seelen zuzuschauen, wie sie gedankenlos verbrennen.<br />
Der eisige Wind zieht tiefer unter Kleider und Mäntel, der Schritt wird behaglicher, blendet man aus. Auf samtigem Kies zieht der Weg seine Adern durch ein großartiges Schlachtfeld der verlorenen Träume und Wünsche. Mit nackten Füßen auf dem Weg zu schreiten, jedem Ascheberg zu entfliegen.<br />
Jener Wind, der der Grabesruhe ihre angesengten Kleidungsfetzen entreißt und sanft durch die Luft trägt. Nun wird er wohlig warm und zieht mit dem Weg seine Bahnen von den Trümmern, von verkohlen Gestalten.<br />
Einsam wirkt dieser neue Fluß, aber voll an reichen Gedanken, belebt durch den Kuß des reizend warmen Windes. Jede Knospe am Wegesrand, nun im Mittelpunkt des Seins, weist dem Weg seine Richtung. Am Hafen dann und nun, schaut das tiefe schwarze Wasser hinauf, schaut dir ins Gesicht. Die Dielen knirschen unter jedem Schritt den du nimmst deine Freiheit zu finden. Der warme Wind bläst dir in den Rücken und drängt dich den Pfaden deines Massakers zu entfliegen und zu vergessen. Für den Moment:<br />
Segel zu setzen, das Meer zu ergründen. Wie du treibst, so wirst du getrieben. Wenn dort jener Wind die Segel glänzen läßt und neue Ufer mit samtigem Kies auslegt. So stehst du am Hafen und die Dielen zerreißen hinter dir, setzt du den Fuß vom Wind getrieben auf das treibende Boot. So zerbersten die Asche und die Dielen, treibt dich der Wind in Richtung Morgen.<br />
Hemmungslos und Wahnerfüllt.</p>
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