Posts Tagged ‘SNMCMG 2’

Kreta

Saturday, August 9th, 2008

nach einiger Zeit der Abstinenz melde ich mich mal wieder. Wir sind wieder im Mittelmeer angekommen und im Prinzip auf dem Rücktransit nach Kiel. Heißt, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch zwei Häfen vor uns haben. Als nächstes werden wir Kreta anlaufen. Hier liegen wir allerdings nur an einer Nato-Pier um zu tanken, damit wir auch bis nach Hause kommen. Dann werden wir in Lissabon die Übergabe an den Tender Rhein starten, der irgendwann die Tage in Kiel ablegen müsste. Aber auch hier werden wir nur so lang als nötig verharren um so schnell wie möglich wieder in deutsche Gewässer zu kommen J Das wird dann voraussichtlich am 22. Oder 23. August sein.
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Burgas

Wednesday, July 16th, 2008

Im Momen liegen wir vor Burgas vor Anker, wo wir auch bis Samstag im Hafen lagen. Übrigens ein sehr schöner Ort, der für einen kurzen und günstigen Urlaub sicher sehr angebracht ist. Hier haben wir leider auch zwei Kameraden verloren. Der eine hatte ein, sagen wir Mallöhr, mit einer Prostituierten und den andern hat’s nach 3 Jahren Seefahrt die Nerven gekostet. Die sind also zurück nach Deutschland geflogen worden. Ein paar mit einspielende Umstände haben entsprechend auch die Stimmung an Bord ein wenig gedrückt. Langsam gibt sich das aber und alles geht wieder zurück in gewohnte Bahnen. Nachdem wir heute Nacht wieder Ankerauf gehen, werden wir unseren zweitägigen Transit nach Novorossyisk beginnen um da den bisher größten Empfang an Bord zu feiern. Das wird mit Sicherheit noch mal schön stressig und ich bin auch schon gespannt, was das russische Urlaubsgebiet so bietet. Jedenfalls werden wir, wie in Burgas, die erste deutsche Einheit sein. Gibt also keine weiteren Infos, bis darauf, dass Besatzungsmitglieder unseres internationalen Nato Verbundes hier laufende Gerichtsverfahren in Russland haben und deswegen nach Varna ausweichen.. Schau’n wir mal.
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Saros Bucht

Sunday, July 6th, 2008

Wir liegen heute Abend, wie Gestern, vor Anker in einer kleinen türkischen Bucht, an der Einfahrt zum Bosporus. Gerade haben wir Mannschafter und Unteroffiziere einen leckeren Eis-Sundowner auf dem Achterdeck zu uns genommen und Dummschnack gehalten. Das Glück ist mit mir, dass ich keine Ankerwache gehen muss und in diesen Stunden ein wenig Zeit für mich habe. Die einzige Zeit, in der man davon sprechen kann. Denn normalerweise sind die Tage so straff gestrickt, dass die wenigen Gelegenheiten, die man frei verwenden kann, fürs konsequente Ausruhen missbraucht werden. So kommt leicht das Gefühl auf, dass man im reinen Seebetrieb lebt. Man geht eine Art Symbiose mit seinem Boot und der Mannschaft ein und verdrängt leicht die alten Normalitäten.
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